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Taufe

Endlich ist es da – ein ganz kleines Menschenkind, an dem schon alles dran ist: Nase, Zehen und winzige Fingernägel. Die meisten Eltern spüren angesichts dieses Wunders eine große Dankbarkeit: Es ist für sie nicht selbstverständlich, dass ihre Tochter oder ihr Sohn lebt und gesund ist.

 

Gleichzeitig ahnen sie die große Verantwortung, die auf sie zukommt. Vielen spricht der tiefe Wunsch aus dem Herzen: „Dies Kind soll unversehrt bleiben.“ Sie wünschen sich einen Schutz für das Neugeborene, den sie selbst nicht gewährleisten können. Viele wünschen sich auch, ihren Glauben an Jesus Christus, der sie selbst im Leben trägt, ihrem Kind weiterzugeben. Im Ritus der Taufe kommen viele dieser Gefühle und Hoffnungen zur Sprache: Gebete und Lieder greifen den Dank der Familie für ihr neues Mitglied auf und richten sie an Gott. Fürbitten bringen Gesundheit und Wohlergehen des Kindes, aber auch die Eltern vor Gott. Im Segen erhält die Familie eine Stärkung für ihren gemeinsamen Weg. Durch das Patenamt werden den Eltern Menschen an die Seite gestellt, die sie in der Sorge um das Kind unterstützen. Weit über all das und weit über unser Verstehen hinaus reicht jedoch das, was in der Taufe geschieht: Hier bindet sich Jesus Christus an das Leben dieses Kindes, bejaht es und sagt ihm ganz persönlich zu: „Fürchte dich nicht, ich habe dich erlöst, ich habe dich bei deinem Namen gerufen, du bist mein.“

 

Tauftermin:

Legen Sie bitte den Tauftermin nicht fest, ohne vorher mit dem zuständigen Pfarrer gesprochen zu haben. So können sie gemeinsam mit dem Pfarrer einen Tauftermin festlegen und spätere Terminprobleme vermeiden. Taufen finden in unserer Gemeinde sonntags im Gottesdienst um 10 Uhr statt, je nach Datum in der Lukas- oder der Johanneskirche. Rechtzeitig vor der Taufe findet ein Taufgespräch mit dem zuständigen Pfarrer statt, bei dem am besten beide Eltern dabei sind. Schön, aber nicht notwendig ist es, wenn auch die Paten dazu Zeit haben.

 

Taufpaten:

Im Taufgespräch wird auch die Frage angesprochen, wer das Patenamt bei Ihrem Kind übernehmen soll. Zusammen mit den Eltern verpflichten sich die Paten, dass sie ihren Teil dazu beitragen, dass in dem getauften Kind der Glaube und das Vertrauen in Gott wachsen können. Deshalb müssen die Paten einer christlichen Kirche angehören. Unsere Taufordnung sieht vor, dass mindestens ein Pate bestellt werden soll. Bei zwei Paten sollte mindestens einer der evangelischen Kirche angehören. Darüber hinaus können auch Glieder anderer christlicher Kirchen das Patenamt übernehmen. Auswärtige Paten werden gebeten, sich von ihrem jeweiligen Pfarramt eine Patenbescheinigung ausstellen zu lassen. Menschen ohne Konfession können zu Taufzeugen benannt werden. Das kann im Taufgespräch geklärt werden.

 

Stammbuch:

Bringen Sie uns bitte Ihr Stammbuch mit der Geburtsurkunde beim Taufgespräch mit. Wichtig ist hierbei die Geburtsurkunde "für religiöse Zwecke". Dann kann die Taufe auch im Stammbuch und im Taufregister eingetragen werden.

 

Fotografieren:

Natürlich möchte man den Tag der Taufe auch im Bild festhalten. Wir bitten Sie jedoch, während des Taufgottesdienstes möglichst nicht zu fotografieren. Es besteht jedoch die Möglichkeit, im Anschluss an den Gottesdienst Bilder in der Kirche zu machen.

 
Taufspruch:

Den Taufspruch für Ihr Kind können Sie selbst auswählen, er kann aber auch im Taufgespräch zusammen herausgesucht werden. Sie finden ihn beim Blättern in der Bibel oder auch im Internet, z.B. bei www.taufspruch.de.

 

Taufkerze:

Im Taufgottesdienst soll dem Kind symbolisch ein Licht überreicht werden, dass es auch in den kommenden Jahren an seinen Tauftag erinnert. Diese Taufkerze kann man ganz persönlich selber gestalten oder von der Lukasgemeinde bekommen.

 

Kosten:

Die Kosten für die Taufe übernimmt die Kirchengemeinde für Sie.